– Durch Hebamme Justine (mamasplekje.be)

Einen Geburtsplan zu erstellen, klingt vielleicht einfach. Das Internet ist voll von Vorlagen, wie ein Geburtsplan aussehen könnte. Viele dieser Vorlagen sind sogar gleich aufgebaut, so dass Sie mehr oder weniger die gleichen Fragen finden: Wer wird während der Wehen und der Geburt bei Ihnen sein, ob Sie (keine) Schmerzlinderung wünschen, ob der Vater die Nabelschnur durchtrennen möchte, usw.


Verstehen Sie mich nicht falsch, das ist völlig okay. Es führt aber auch dazu, dass man sich nur auf diese Fragen konzentriert und oft nicht weiter denkt als das, was in der Vorlage steht.


Meine Tipps?

1. Beginnen Sie ohne Vorlage

Ich empfehle Ihnen, zunächst mit Ihrem Partner oder Freund(in) zu überlegen, wie Sie Wehen und Geburt sehen und wie Sie in diesem Moment begleitet werden möchten. Am besten tun Sie das, ohne Vorlagen oder andere Informationen nachzuschlagen.

2. Machen Sie einen Plan für die ideale Geburt, aber denken Sie auch an Ihre Möglichkeiten, sollte etwas schief gehen

Was ich aus Erfahrung gelernt habe, ist, dass Eltern einen Geburtsplan für eine ideale Geburt haben, wenn alles gut geht. Ihnen fehlt oft ein Plan für den Fall, dass es nicht so läuft wie erwartet. Das ist schade, denn viele Eltern geraten dann in Panik (was natürlich sehr verständlich ist). Sicherlich können Sie selbst einen Plan für die perfekte Geburt aufstellen, eventuell mit Hilfe Ihrer Hebamme oder jemandem mit Erfahrung.

3. Lassen Sie sich von einer Hebamme unterstützen

Es ist nicht so einfach, einen Plan für den Fall zu erstellen, dass es nicht so läuft, wie Sie es geplant haben. Ihre Hebamme kann Ihnen dabei helfen. Eine Expertin kann kritische Fragen stellen und Ihnen helfen, alternative Entscheidungen zu treffen, die auch zu Ihnen und Ihrer Familie passen.


Für diesen Blog haben wir Justine ihre Gedanken teilen lassen. Sie ist Hebamme und hat einen Webshop, der sich auf Stillen und Babyprodukte aus zweiter Hand spezialisiert hat. Anlässlich des Internationalen Tages für Müttergesundheit und Mütterrechte hat sie gerne ihre Tipps zur Erstellung eines Geburtsplans mit uns geteilt.

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